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Die Ursache der Ertragsprobleme von Medienhäusern im Internet liegt in einer überholten Kernkompetenz und einer unzureichenden Fähigkeit bestehende Geschäftsmodelle anzupassen und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Die Zeit für eine intelligentere Nutzung und Vermarktung bestehender Medienmarken und -objekte ist nicht unendlich und läuft um so schneller aus, je mehr Unternehmenskunden der Medien direkte kommunikative Marktzugänge in Form von Social Networks wie Facebook nutzen.

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Zwei von vielen Grafiken beleuchten das Ausmass der Medienkrise am Beispiel der USA: der Rückgang der Beschäftigung und das Ungleichgewicht der Nutzung von Kommunikationskanälen und ihrer Bedeutung für die Werbung.

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Die Diskussion der Medienhäuser dreht sich in zunehmender Intensität um die Möglichkeiten paid content im Internet durchzusetzen. Die Strukturen, die es für den Nutzer nicht nötig machen, für diesen Content zu bezahlen, bestehen weiter und verhindern den Erfolg von paid content.

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Markus Beckedahl schreibt auf Carta.info über die Klagen der Verleger. Kurz, bündig, treffend. Was dem noch hinzu zu fügen wäre:

Die Klagen der Verleger über ihre schlechten Erträge im Internet sind auch ein indirektes Eingeständnis dafür, ihren Werbekunden gemessen an der Gegenleistung jahrzehntelang zu viel abgefordert zu haben.

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Seit 1998 untersucht der Medienpädagogische Forschungsverbund Südwest mit der Langzeitstudie Jugend, Information, (Multi-)Media den Medienumgang der 12- bis 19-Jährigen in Deutschland. Die Studie basiert auf einer repräsentativen Stichprobe von 1200 Jugendlichen und wurde von ENIGMA GfK in Wiesbaden durchgeführt.

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Die klassischen Medien leiden darunter, das sie im Internet deutlich weniger verdienen als in ihren traditionellen Kommunikationskanälen. Es brechen ganze Ertragsbereiche weg und in den verbliebenen ist das Ertragsniveau deutlich niedriger. Kommunikationsagenturen stecken in einer ähnlichen Situation wie die klassischen Medien, wenn auch in einem etwas früheren Stadium.

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60% der US Zeitungsmacher denken ernsthaft darüber nach ihren Content im Internet kostenpflichtig zu machen. 80% ihrer Nutzer würden dann darauf verzichten.

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Das Internet als Informations- und Vertriebsweg für Reisen: Jeder zweite informiert sich, jeder vierte bucht. Und Social Media entscheidet mit: 28% entscheiden sich aufgrund von Social Media für eine Reise, 19% ändern Reisepläne aufgrund Social Media Empfehlungen.

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Digital Strangelove

30. Oktober 2009 by

Präsentation von David Gillespie zum Thema Internet und seiner Veränderungskraft anhand vieler Beispiele. Ihre beeindruckende Bildsprache macht diese Präsentation besonderes sehenswert.

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Marcel Weiss schreibt in Netzwertig über die Menschen aus Politik und Wirtschaft, die mit diesem Argument hausieren gehen, um eigene Versäumnisse zu kaschieren oder Pfründe zu sichern.

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Studie der Bitkom zur politischen Meinungsbildung belegt, das 44% der Deutschen der Meinung sind, Wahlen könnten nicht mehr ohne den Einsatz des Internets gewonnen werden.

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Obama steckt an. Die politischen Parteien starten social networking. CDU, FDP, SPD und Grüne entdecken im Wahljahr 2009 community building.

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Auf der DLD 09 wurde die DLD Internet Politics Study vorgestellt. Die Studie behandelt die Bedeutung der Online-Wahlkampfkampagnen von Barack Obama für dessen Wahlerfolg und die Situation der Parteien in Deutschland.

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Social Media Kompetenz

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Geschäftsmodelle

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Social Media Strategie

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