Facebook integriert Fragen-und-Antwort-Modul und bewegt sich damit einen weiteren Schritt in Richtung Informationsvermittlung – und damit auf das Gebiet von Google.
Google arbeitet nach bestätigten Gerüchten an Profilen um erneut eine Wettbewerbsplattform gegen Facebook zu etablieren. Nachdem die bisherigen Anläufe bei den Social Networks eine wichtige Rolle zu spielen, gescheitert sind, wächst vieler Orts die Hoffnung, das Facebook einen namhaften Wettbewerber erhält, der eine Monokultur verhindern kann. Die Erfahrungen mit eBay und Amazon auf der einen Seite und den Ergebnissen von Google auf der anderen Seite dämpfen diese Hoffnung. Dabei ist es nicht ausgeschlossen, das Facebook erfolgreich entgegengetreten werden kann – allerdings nicht indem man den Netzwerkgiganten kopiert oder nur ein wenig abwandelt.
Der Wettbewerb der Giganten – Google und Facebook – geht in eine neue Runde. Facebook integriert eine erweiterte Suche innerhalb seines sozialen Netzes, erschließt und vertieft damit die Einbindung von externen Sites und greift zugleich das Geschäftsmodell von Google an. Bislang hat Google noch nicht das Instrument gefunden, um sich im Bereich der Social Networks breiter zu etablieren. Jetzt droht im von Facebook im Kerngeschäft ausgehebelt zu werden.
Die Kombination von Open Graph Protokoll, Facebook Connect und I-like-Button bringt Facebook in eine stärkere Marktposition, die nach einem Artikel in SocialMediaToday dazu führt das Facebook das Internet beherrschen (wird oder kann). Google zumindest wird Schritt für Schritt ausgehebelt.
Laurent Francois kritisiert in Social Media Today Google Buzz als anti-social und trifft damit nicht nur den Kern von Google Buzz sondern auch Googles Verständnis von Social Media.
Google startet mit Google Buzz den 4. Versuch sich auch als Social Network Plattform zu etablieren, hinkt aber immer noch im Ansatz hinter der Gegenwart zurück.








