ForschungsWerk – ein Nürnberger Marktforschungsinstitut – hat im April 2009 die Nutzung der sozialen Netze untersucht. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Internetnutzer ab 18 Jahren. 63% aller deutschen Internetnutzer ab 18 und 90% der 18-29jährigen Internutzer sind bereits in mindestens einem Netzwerk Mitglied.

Die wichtigsten Ergebnisse

  • 43% der über 50jährigen Internetnutzer sind in einem Netzwerk.
  • 36% der Internetnutzer sind in einem Netzwerk,
  • 14% der Internetnutzer sind in zwei Netwerken und
  • 13% der Internetnutzer sind in drei und mehr Netzwerken.
  • 37% der Internetnutzer sind in keinem Netzwerk.
  • 11% haben sich schon bei einer Community abgemeldet.

Die Top-Communitys nach Bekanntheitsgrad und Nutzung*

  • Stayfriends: 73% Bekanntheit, 27% Nutzung
  • StudiVZ: 65% Bekanntheit, 13% Nutzung
  • MySpace: 64% Bekanntheit, 8% Nutzung
  • SchülerVZ: 59% Bekanntheit, 2% Nutzung
  • Facebook: 54% Bekanntheit, 10% Nutzung
  • Wer kennt wen?: 48% Bekanntheit, 20% Nutzung
  • Lokalisten: 46% Bekanntheit, 6% Nutzung
  • Twitter: 37% Bekanntheit, 1% Nutzung
  • Xing: 37% Bekanntheit, 15% Nutzung
  • MeinVZ: 35% Bekanntheit, 9% Nutzung
  • Sonstiges: 36%, 4% Nutzung

*Repräsentativ für Internetnutzer ab 18 Jahre.

Weitere interessante Ergebnisse:

  • knapp die Hälfte der StudiVZ-  und Facebook-Nutzer sind nahezu täglich aktiv.
  • 75% der Stayfriendsnutzer sind weniger als einmal pro Woche aktiv.
  • Ältere Internetnutzer sind fast ausschließlich in Stayfriends, Wer-kennt-wen und in Xing aktiv.

“In” und “Out” nach Nutzersicht.

Out sind

  • Lokalisten
  • Stayfriends
  • Wer-kennt-wen?

In sind

  • StudiVZ
  • Twitter (bei minimaler Nutzung)

Grundlage dieser Einschätzung sind die Meinungen der Internetnutzer, die den jeweiligen Dienst kennen.

Konsequenzen für uns

  • In unseren Kernzielgruppen ist der Markt im ersten Schritt gesättigt.
  • Wachstum läßt sich jetzt nur noch über Verdrängung realisieren.
  • Die Qualität der Vernetzung und die Leistungsqualität des Netzwerks werden deutlich wichtiger.
  • Der Markt wird sich zunehmend konsolidieren.
  • Kleinere Anbieter werden als erste auf der Strecke bleiben. Das kann für uns auch als Chance genutzt werden.