Medien und Social Media – verpasste Chancen und neue Risiken

Der Vergleich einer redaktionell geprägten Medienplattform mit angehängtem Social Network und einer Social Network Plattform mit integriertem redaktionellem Content zeigt überraschende Unterschiede in der Nutzung von redaktionellem Content und user generated content, aus denen sich interessante Erkenntnisse mit weitreichende Konsequenzen für die jeweiligen Geschäftsmodelle ergeben.

Social Media Strategie: Facebook statt Website?

FHM setzt auf eine Präsenz in Facebook und gibt die eigene Website auf. Ein solcher Schritt birgt strategische Risiken, die in der Social Media Strategie des Unternehmens konzeptionell abgefangen sein sollten, will man sich bei Marktzugang und Kundenbindung nicht in zusätzliche, weder beeinflussbare noch kalkulierbare Risiken begeben. Die wenigsten Unternehmen, die eine Präsenz in einer Social Network Plattform wie Facebook aufbauen, sind sich der Risiken bewußt und bauen entsprechend vor.

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Social Media: neue Geschäftsmodelle für Medienunternehmen

Über die Probleme der Geschäftsmodelle etablierter Medienunternehmen mit Social Media wird viel diskutiert. Über die Chancen und neuen Geschäftsmodelle, die Social Media den Medienunternehmen bietet, wird weniger gesprochen. Dieser Artikel befasst sich mit der Ableitung und den Kriterien für zukunftsfähige neue Geschäftsmodelle.

Social Media Business: Verlage wollen Anteil an Facebooks Werbeerlösen

In Missachtung der Realität oder schlichter Unkenntnis der Marktstrukturen fordern die 14 größten Verlage Deutschlands eine Beteiligung an den Werbeerlösen von Facebook. Das zeigt nicht nur von einer verzweifelt wirkenden Suche nach neuen Geschäftsmodellen. Dieser Versuch weckt auch Zweifel an der Kompetenz dieser Häuser – sowohl zum Thema Social Media als auch zur unternehmerischen Zukunftsgestaltung. Dabei gibt es durchaus Ansätze die den Medienhäusern innerhalb und durch Social Media neue und interessante Geschäftsmodelle ermöglichen. Ohne die Bereitschaft umzudenken und sich konstruktiv mit Realität und Marktstrukturen auseinander zu setzen ist das allerdings nicht zu machen.

 

Politik 2.0 – Social Media und die veröffentlichte Meinung

Nach dem überraschenden Rücktritt von Horst Köhler wird über Ursula von der Leyen als Bundespräsidentin diskutiert. Die Medien zeichnen das Bild einer allseits beliebten Politikerin und vergessen die Zensursula und den Vorwurf von Zensur und Beugung verfassungsrechtlicher Normen. In Social Media wird diese Personalie sehr kontrovers diskutiert.

 

Medien: Radiosender und Social Networks

Viele Radiostationen versuchen sich mit eigenen Social Networks. Das macht Sinn. Letztlich bieten eigene Social Networks Vorteile, die eine Fanpage auf Facebook oder Gruppen in anderen Social Network Plattformen nicht in vergleichbarem Maß und Qualität leisten können, die aber für die Radiosender alles andere als verzichtbar sind.

 
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